Frechdachs Reloaded 2026: Bratwurst bleibt al dente – Umwege ausdrücklich erlaubt
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Frechdachs Reloaded 2026: Bratwurst bleibt al dente – Umwege ausdrücklich erlaubt

Elf Teams, acht Vorrunden, Chili, Monsterpokale und ein langer Weg durchs Loser-Bracket: Beim Frechdachs Reloaded 2026 war im Dachsbau wieder einiges geboten.

Einmal war offenbar nicht genug.

Nach dem ersten Frechdachs Open im Mai hieß es am Samstag wieder: Dachsbau auf, Tische an, Frechdachs Reloaded.

Elf Doppel gingen an den Start, acht Vorrunden warteten auf das Teilnehmerfeld und anschließend wurde im Profi- und Amateurfeld im Doppel-KO weitergespielt.

Dazwischen gab es Chili, fünf Eskalationsstufen Schärfe, erstaunlich große Pokale und gleich mehrere Teams, die bewiesen haben, dass eine Niederlage im Doppel-KO noch lange kein Grund ist, nach Hause zu gehen.

Und einer machte einfach dort weiter, wo er beim letzten Mal aufgehört hatte.

Bekannte Gesichter, neue Paarungen

Beim zweiten Turnier im Dachsbau konnte man langsam schon das ein oder andere bekannte Gesicht begrüßen.

Elf der 22 Spieler waren bereits beim ersten Frechdachs Open im Mai dabei.

Sven & Canio sowie Zan & Michael kamen sogar wieder in derselben Paarung. Anderswo wurde dagegen ordentlich neu gemischt: Robin spielte diesmal mit Patryk, Dominik mit Lio, Ursula mit Marius, Carolin mit Lion – und Edwin brachte diesmal statt David einfach seine Frau Susanne mit.

Stammgäste nach zwei Turnieren?

Vielleicht noch etwas früh.

Aber die Wegbeschreibung zum Dachsbau können wir beim nächsten Mal vermutlich schon weglassen.

Acht Runden zum Sortieren

Los ging es mit acht Vorrunden. Danach wurde das Feld geteilt: Die besten sechs Teams zogen ins Profifeld ein, für die übrigen fünf ging es im Amateurbaum weiter.

Ganz oben gab es während der Vorrunde wenig Diskussionsbedarf.

Sven & Canio alias Bratwurst al dente spielten acht Spiele, gewannen alle acht und gingen mit einer Satzbilanz von 16:2 als Nummer eins in den Profibaum.

Dahinter reihten sich Wampe & Wumms mit Zan & Michael, Der Dicke und die Frau mit Ursula & Marius, die Goalhunters Caro & Lion sowie Kurbel & Chaos mit Alexander & Jochen ein.

Und auf Platz sechs, gerade noch mit beiden Pfoten durch die Tür:

Frech Wayne & John Dachs.

Versuch macht klug. Zur Not wieder zurückbauen.

Patryk & Robin hatten sich für die Vorrunde nämlich etwas Neues überlegt.

Patryk vorne. Robin hinten.

So hatten die beiden bisher noch nicht zusammengespielt – und spielerisch sah das teilweise gar nicht schlecht aus. Das kleine Problem war eher dieses lästige Detail, die Matches am Ende auch über die Ziellinie zu bringen.

Nach etwa der Hälfte der Vorrunde wurde deshalb wieder auf Werkseinstellung umgebaut:

Robin nach vorne. Patryk zurück ins Tor.

Und plötzlich kamen auch die Ergebnisse.

Am Ende reichte es tatsächlich noch für Platz sechs – den letzten Startplatz im Profifeld.

Knapp drin ist schließlich auch drin.

Dass daraus später noch ein Lauf bis ins Finale werden würde, war zu diesem Zeitpunkt allerdings eher nicht abzusehen.

Erstmal Chili. Prioritäten.

Nach sechs Vorrunden wurde der Turnierbetrieb spontan unterbrochen.

Nicht wegen technischer Probleme.

Wegen Chili.

Dominik hatte einen großen Topf Chili con Carne vorbereitet – und weil einfach nur Chili offenbar zu langweilig gewesen wäre, standen dazu gleich fünf verschiedene Soßen mit unterschiedlichen Schärfegraden bereit.

Von „joa, angenehm“ bis vermutlich „ich spüre Farben“ war damit für jeden etwas dabei.

Die Gelegenheit zur gemeinsamen Pause ließ sich jedenfalls niemand entgehen: Stangen loslassen, Teller vollmachen, einmal durchschnaufen – und danach zurück an die Tische für die letzten beiden Vorrunden.

Großes Kompliment an Dominik: Das Chili war definitiv mehr als nur Turnierverpflegung.

Oder anders gesagt:

Wer nach Soße Nummer fünf noch sauber Jet spielen konnte, hatte sich den Respekt ohnehin verdient.

Profibaum: Bratwurst verteidigt den Titel

Wer Sven & Canio an diesem Tag schlagen wollte, musste sich etwas einfallen lassen.

Hat nur keiner geschafft.

Schon beim ersten Frechdachs Open im Mai hatten die beiden das Profifeld gewonnen. Beim Reloaded machten sie einfach dort weiter, wo sie aufgehört hatten: perfekte Vorrunde, anschließend ohne Niederlage durch den Profibaum und am Ende erneut ganz oben.

Damit ist Bratwurst al dente nicht nur Sieger des Frechdachs Reloaded 2026, sondern auch der erste erfolgreiche Titelverteidiger im Dachsbau.

Zwei Turniere.

Zwei Siege.

Kann man mal machen.

Im Finale warteten allerdings ausgerechnet zwei Frechdachse.

Robin & Patryk nehmen den langen Weg

Für Frech Wayne & John Dachs begann der Profibaum direkt mit einem Dämpfer.

Gegen Ursula & Marius ging das erste Match mit 1:3 verloren.

Ab ins Loser-Bracket.

Ab jetzt war klar: Die nächste Niederlage bedeutet das Aus.

Offenbar genau die richtige Motivation.

Gegen Caro & Lion folgte ein 2:0. Danach warteten Alexander & Jochen: wieder 2:0.

Und dann kam es tatsächlich zum Wiedersehen mit Ursula & Marius – diesmal ging es um den Einzug ins Finale.

Die Revanche fiel ziemlich deutlich aus:

3:0.

Drei Siege auf der langen Route.

7:0 Sätze.

Aus Platz sechs nach der Vorrunde war plötzlich ein Platz im Profi-Finale geworden.

Dort wartete allerdings die bislang ungelöste Aufgabe des Tages: Sven & Canio.

Robin & Patryk konnten den Titelverteidigern noch einen Satz abnehmen, am Ende setzte sich Bratwurst al dente mit 3:1 durch.

Damit blieb Bratwurst al dente tatsächlich über den kompletten Turniertag ungeschlagen.

Podium Profi

1. Sven & Canio – Bratwurst al dente
2. Patryk & Robin – Frech Wayne & John Dachs
3. Ursula & Marius – Der Dicke und die Frau

Pokale? Ja.

Beim Thema Pokale haben wir uns diesmal dezent gegen „dezent“ entschieden.

Für das Profipodium standen Exemplare bereit, die irgendwo zwischen „Pokal“ und „Wohnaccessoire“ einzuordnen sind.

Wer gewonnen hatte, musste anschließend also nicht nur feiern – sondern erstmal klären, ob das Ding noch ins Auto passt.

Dazu gab es für die Platzierten noch Getränkegutscheine für den Dachsbau.

Und angeblich macht inzwischen sogar das Gerücht die Runde, dass der Reloaded-Pokal der größte Pokal sein könnte, den einer der Sieger in rund 20 Jahren Tischfußball bislang gewonnen hat.

Wenn das stimmt, haben wir bei der Bestellung entweder alles richtig gemacht – oder komplett die Kontrolle verloren.

Amateurfeld: Asgard übernimmt

Auch im Amateurbaum entwickelte sich eine ziemlich schöne Geschichte.

Dennis & Tobias mit Team Asgard hatten den Profisplit als Siebte nur knapp verpasst. Im Amateurfeld machten sie anschließend allerdings ziemlich deutlich, dass sie dort ganz nach vorne wollten.

Am Ende stand der Turniersieg.

Im Finale warteten Mohamed & Jonas von House of Mojo, die sich ihrerseits durch den Amateurbaum bis ins Endspiel gearbeitet hatten.

Dort bekamen sie noch einmal die Chance gegen Team Asgard.

Revanche?

Nicht ganz.

Mit 3:1 ging das Finale an Dennis & Tobias.

Den dritten Platz holten sich Dominik & Lio mit Der Schöne und das Biest.

Podium Amateur

1. Dennis & Tobias – Team Asgard
2. Mohamed & Jonas – House of Mojo
3. Dominik & Lio – Der Schöne und das Biest

Genau dafür gibt’s Doppel-KO

Eine frühe Niederlage bedeutete diesmal eben noch lange nicht Feierabend.

Patryk & Robin kämpften sich nach ihrem Auftaktverlust bis ins Profi-Finale, Mohamed & Jonas schafften es über die lange Route ins Amateurfinale.

Und Sven & Canio?

Die haben sich den Umweg einfach gespart.

Effizient.

Die Finals zum Nachschauen

Wer sich die Entscheidungen nochmal anschauen möchte, hat wieder Glück: Beide Finals wurden aufgenommen.

Im Profi-Finale trifft der perfekte Turniertag von Sven & Canio auf den Loser-Bracket-Lauf von Patryk & Robin. Im Amateurfinale spielen Dennis & Tobias gegen Mohamed & Jonas um den Sieg.

Frechdachs Reloaded 2026 – Finals auf YouTube

Popcorn ist optional. Fachsimpeln ausdrücklich erlaubt.

Gegen 20 Uhr war das Turnier schließlich durch – inklusive acht Vorrunden, Chili-Pause und Doppel-KO.

Danke!

Ein großes Dankeschön geht an alle elf Teams, die den Weg in den Dachsbau gefunden haben – an bekannte Gesichter genauso wie an alle, die diesmal zum ersten Mal bei uns an den Tischen standen.

Und natürlich an alle Frechdachse und Helfer, die vorbereitet, aufgebaut, organisiert und dafür gesorgt haben, dass der Tag wieder so rund lief.

Ganz besonders nochmal an Dominik für das Chili samt Soßen-Eskalationsleiter.

Beim zweiten Turnier wusste immerhin schon die Hälfte des Teilnehmerfelds, worauf sie sich einlässt.

Und sie sind trotzdem wiedergekommen.

Das werten wir als gutes Zeichen.

Frechdachs-Fazit

Zweites eigenes Turnier im Dachsbau: erledigt.

Titel verteidigt, Amateur-Champion gefunden, Monsterpokale verteilt, Chili vernichtet.

Frechdachs Reloaded?

Kann man wieder machen.

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